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Neue Mailingliste / Mailman

mailman.png Hier steht alles beschrieben.

Nicht, dass diese ML unbedingt benoetigt werden wuerde, aber ich spiele gerade etwas mit Mailman herum und habe vor Mailman weiterhin zu betrieben (auch fuer andere MLs).

Variable envelope return path

Mit Variable envelope return path (kurz VERP) lassen sich Mail-Bounces grosser Mailinglisten / Spamschleudern automatisch verwalten. Sollte ein Empfänger einer Mailingliste nicht mehr erreichbar sein, so wird an die Adresse in 'Envelope sender' des Mailheaders eine Bounce-Nachricht geschickt.

Der Nachteil einer Bounce-Nachricht ist die, dass sie ursprünglich nicht dafür gedacht waren automatisch verarbeitet werden zu können. So ziemlich jeder Bounce hat ein komplett anderes Format. Jeder MTA verfolgt dort seine eigene Regeln, obwohl es bereits ein RFC (An Extensible Message Format for Delivery Status Notifications) gibt, die dies regeln soll. Allerdings hält sich noch so gut wie kein MTA daran, was den Praxiseinsatz unmöglich macht.

Um Bounce-Nachrichten automatisch zu verarbeiten (z.B. um einen Mailinglistenempfänger automatisch auszutragen, wenn dieser zum 3. Mal nicht zu erreichen war) verwendet man bei VERP für jeden Empfänger eine separate 'Envelope sender' adresse.

Beispiel ohne VERP:

envelope sender: ml-owner@buetow.org
recipient: bob@example.org

Mit VERP:

envelope sender: ml-owner+bob=example.org@buetow.org
recipient: bob@example.org

Dabei muss der empfangende MTA (der der die Bounces empfängt, nicht verschickt) und die Mailinglisten-Software VERP verstehen. Zudem müssen alle MTAs, die Bounce-Nachrichten schicken, diese auch wirklich an den 'envelope sender' аdressieren und nicht an die Adresse in 'from' des Headers. Letzteres sollte bei den meisten MTAs bereits der Fall sein. Die Regel gibt es bereits seit 1982 im RFC 821.

Ein weiterer Nachteil ist, dass bei Mailinglisten, die VERP benutzen, jede E-Mail separat verschicken muss und nicht alle zusammen als Bulk verschickt werden können; was Performanceauswirkungen hat. Allerdings geht die Tendenz dahin, dass jeder Newsletter ohnehin personalisiert ist und somit sowieso separat verschickt werden muss.

Domain Key Identified Mail

Seit kurzem unterstützt mein Mailserver Domain Key Identified Mail (DKIM).

DomainKeys ist ein Identifikationsprotokoll zur Sicherstellung der Authentizität von E-Mail-Absendern, das von Yahoo entwickelt wurde und seit Ende 2004 in Erprobung ist. Es wurde konzipiert, um bei der Eindämmung von unerwünschter E-Mail wie Spam oder Phishing zu helfen.

Den dazugehörige TXT record im DNS bekommt man wie folgt:

dig -t txt 2010._domainkey.buetow.org

Derzeit ist DKIM nur für die Domäne buetow.org aktiviert.

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