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Pro Git

book-big.jpgJetzt muss ich mal wieder eine Buchempfehlung loswerden. Ich habe mich erst bis vor Kurzem mit Git beschaeftigt. Meine rudimentaeren Workflows die ich bisher mit Subversion abgedeckt habe, bekomme ich mittlerweile mit Git hin plus noch mehr.

Fuer den Einstieg habe ich Pro Git gelesen. Das Buch kann man sich auch in einer kostenlosen Variante online beziehen.

Zwar bin ich jetzt noch nicht der Git-Master, jedoch ist das Arbeiten bereits jetzt viel komfortabler als mit Subversion. Beispielsweise verwalte ich meine privaten Puppet-Klassen bereits alle mit Git. Damit kann man sehr praktisch mehrere Laptops und Workstations und nat. auch Server automatisiert verwalten und bei Bedarf beliebig branchen um etwas zu experimentieren.

Frueher hatte ich noch, neben Subversion, Mercurial benutzt. Jedoch entschied ich mich jetzt fuer Git, da es offenslichtlich einen breiteren Benutzerkreis gibt und ich sowieso fast von vorne anfangen musste (fast alles vergessen). And it just works!

Learn you some Erlang for Great Good

Nach Learn you a Haskell for Great Good bin ich auf Learn you some Erlang for Great Good gestossen. So macht es Spass zu Lesen :)



Konfigurationsmanagement - Pro Puppet

Pro Puppet habe ich bereits vor einigen Wochen gelesen, komme allerdings jetzt erst dazu darüber zu berichten. Für den Einstieg in Puppet kann ich das Buch voll empfehlen. Neben der Puppet DSL (Domain Specific Language) wird auch viel vom "Drumherum" beschrieben (Aufbau/Betrieb/Skalierbarkeit der Puppetmaster, Wiederverwendung bestehender Module, Erstellen eigener Erweiterungen u.v.m). Derzeit setze ich u.A. meine privaten Serversysteme nurnoch per Puppet auf. 

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Pro Puppet is an in-depth guide to installing, using, and developing the popular configuration management tool Puppet. The book is a comprehensive follow-up to the previous title Pulling Strings with Puppet. Puppet provides a way to automate everything from user management to server configuration. You'll learn how to create Puppet recipes, extend Puppet, and use Facter to gather configuration data from your servers. 
Puppet is a must-have tool for system administrators, and Pro Puppet will teach you how to maximize its capabilities and customize it for your environment. 
* Install and configure Puppet to immediately start automating tasks and create reporting solutions * Learn insider tricks and techniques to better manage your infrastructure * Become a Puppet expert! What you'll learn * See how to install Puppet on a variety of platforms * Learn how to manage infrastructure with Puppet * Discover how to scale Puppet to suit small, medium, and large organizations * Learn how to integrate Puppet with other tools such as Cucumber and Nagios * Discover advanced Puppet techniques to make managing your environment easier * Learn how to develop and extend Puppet to suit your environment Who this book is for Systems administrators, implementers and systems integrators. Table of Contents * Getting Started with Puppet * Building Hosts with Puppet * Working with Environments * Puppet Scalability * Externalizing Puppet Configuration * Exporting and Storing Configuration * Puppet Consoles: Dashboard and The Foreman *Tools and Integration * Reporting with Puppet * Extending Facter and Puppet * Marionette Collective * Working with Puppet
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Heute habe ich endlich mein Buch "Clusterbau: Hochverfügbarkeit mit pacemaker, OpenAIS, heartbeat und LVS" zuendegelesen. Nachdem ich von der Arbeit eine 3-taegige Schulung bei Linbit bezueglich DRBD und Pacemaker gesponsored bekommen habe, habe ich zwecks Vertiefung dieses Buch gekauft. 

Es hat sich einiges getan in den Entwicklungslaboren der Linux-Hochverfügbarkeitsexperten! Neben der Clustersoftware heartbeat, auch unter dem Namen Linux-HA (Version 2) bekannt, gibt es nun das leistungsfähige System aus OpenAIS und pacemaker. Auch lässt sich das alles noch mit der Software des Linux Virtual Server (LVS) kombinieren. Wie es Systemadministratoren mit Hilfe dieser Bausteine erreichen können, dass ihre IT-Dienste kontinuierlich ohne wahrnehmbare Ausfallzeit zur Verfügung stehen, zeigt Clusterprofi Michael Schwartzkopff in diesem kompakten Handbuch.

Das Buch erläutert, was Hochverfügbarkeit eigentlich bedeutet, führt die zentralen Begriffe ein und erklärt, worauf es beim Einrichten von Clustern ankommt. Sie erfahren dann, wie heartbeat, OpenAIS und pacemaker funktionieren und welche Aufgaben diese für Sie lösen können.

Nach der Installation und Konfiguration der Software geht es um die Einrichtung und Verwaltung Ihrer Ressourcen. Gemäß dem Motto "If we manage it, it's a resource" tragen Sie in der zentralen Cluster Information Base (CIB) alle Dienste ein und legen Verknüpfungen fest. Sei es mit der GUI oder über die Kommandozeile -- nun haben Sie Ihre Ressourcen und die Knoten des Clusters fest im Griff.

Insbesondere habe ich in den Themen Pacemaker und DRBD viel gelernt. IPVS/LVS und Heartbeat 1 waren mir bereits weitgehend bekannt. Allerdings waere auch ein kleines Kapitel ueber keepalived wuenschenswert gewesen. Der Fokus des Buches liegt allerdings auf Pacemaker / Heartbeat / Corosync. Mir ist aufgefallen, dass recht viele Optionen einfach stupide aufgelistet werden. In diesem Fall is es allerdings ganz nett, so dass man sich direkt einen Eindruck ueber den Funktionsumfang machen kann, ohne in den offiziellen Dokumentationen nachzulesen.

Letzendlich kann ich das Buch fuer den ersten Einstieg empfehlen. Es werden recht komplexe Setup mit DRBD, Pacemaker, Corosync und KVM vorgestellt inklusive Live-Migrationen der virtuellen Server, oder hochverfuegbare NFS-Server sowie IP Loadbalancer auf Basis von LVS/IPVS mit Failover uvm. Ein richtiges Gefuehl bekommt man allerdings erst, wenn man selbst Hand anlegt.

The Practice of System and Network Administration

admin-3.jpgDies ist wohl die Bibel (ueber 1000 Seiten) eines jeden System- und Netzwerkadministrators! Wer glaub in diesem Buch wird gelehrt welche Befehle und welche Konfigurationsdateien man fuer die korrekte Konfiguration von Computernetzwerken und Betriebssystemen eingeben muss, ist im Irrglauben. In Wirklichkeit steht in diesem Buch kaum etwas darueber. Vielmehr geht es um generelles Vorgehen, und zwar Betriebssystemunabhaengig. Das Wissen kann man wohl unter Windows genauso anwenden wie unter Linux oder teilweise auch in ganz anderen Bereichen (z.B. howto manage your Boss). Ich habe das Buch erst angelesen und werde wohl noch mehrere Monate oder Jahre benoetigen, bis ich es durchgelesen habe. Jedoch finde ich, dass es jetzt schon ein Post hier wert ist. 

Das Buch wurde mir von einem Kollegen empfohlen und mein Bruder hat es mir geschenkt, da es auf meiner Amazonwunschliste stand. Das Buch ist vom selben Autor der auch "Time Management for System Administrators" geschrieben hat, welches mir ebenso sehr gut gefallen hat.admin-4.jpg

The first edition of The Practice of System and Network Administration introduced a generation of system and network administrators to a modern IT methodology. Whether you use Linux, Unix, or Windows, this newly revised edition describes the essential practices previously handed down only from mentor to protege. This wonderfully lucid, often funny cornucopia of information introduces beginners to advanced frameworks valuable for their entire career, yet is structured to help even the most advanced experts through difficult projects. The book's four major sections build your knowledge with the foundational elements of system administration. These sections guide you through better techniques for upgrades and change management, catalog best practices for IT services, and explore various management topics. Chapters are divided into The Basics and The Icing. When you get the Basics right it makes every other aspect of the job easier--such as automating the right things first. The Icing sections contain all the powerful things that can be done on top of the basics to wow customers and managers. Inside, you'll find advice on topics such as * The key elements your networks and systems need in order to make all other services run better * Building and running reliable, scalable services, including web, storage, email, printing, and remote access * Creating and enforcing security policies * Upgrading multiple hosts at one time without creating havoc * Planning for and performing flawless scheduled maintenance windows * Managing superior helpdesks and customer care * Avoiding the "temporary fix" trap * Building data centers that improve server uptime * Designing networks for speed and reliability * Web admin-2.jpgscaling and security issues * Why building a backup system isn't about backups * Monitoring what you have and predicting what you will need * How technically oriented workers can maintain their job's technical focus (and avoid an unwanted management role) * Technical management issues, including morale, organization building, coaching, and maintaining positive visibility * Personal skill techniques, including secrets for getting more done each day, ethical dilemmas, managing your boss, and loving your job * System administration salary negotiation It's no wonder the first edition received Usenix SAGE's 2005 Outstanding Achievement Award! This eagerly anticipated second edition updates this time-proven classic: * Chapters reordered for easier navigation * Thousands of updates and clarifications based on reader feedback * Plus three entirely new chapters: Web Services, Data Storage, and Documentation

Have a lot of fun!


System Performance Tuning

51oPfYXhWAL._SS500_.jpgNeulich habe ich das Oreilly-Buch "System Performance Tuning" "durchgelesen". U.A. werden hier die Grundlagen im Umgang mit sar, top, ps und Konsorten behandelt. Ich habe das Buch nicht komplett von vorne bis hinten durchgelesen, da mich nicht alle moeglichen Variationen diverser Systemtools interessieren (z.B. Linux vs. Solaris vs. BSD). Die feinen Unterschiede werde ich mir beim einmaligen Lesen eh nicht merken koennen. Ob ich das Buch empfehlen wuerde? Jein. Denn es gibt bisher auch modernere und interessantere Tools und Methoden die Systemperformance zu untersuchen/monitoren und anschliessend zu tunen (z.B. SystemTap, oprofile, DTrace, atop, snmp, rrdtool,... die werden hier nichteinmal erwaehnt...). Andererseits steht in diesem Buch viel Wissenswertes (z.B. Disk Performance Issues wird recht ausfuehrlich behandelt, allerdings leider nicht mit modernen Dateisystemen wie ZFS, Btrfs und Clusterdateisysteme). Ich habe das Buch damals gebraucht fuer 3 EUR gekauft. Daher lohnte sich die Anschaffung. Allerdings habe ich nur die 1. Auflage vorliegen. Ich denke ich werde mir nochmal die neuste Ausgabe angucken, da die etwas modernisiert wurde wie es den Anschein hat (sind doch >10 Jahre vergangen zwischen diesen beiden Ausgaben).

Advanced Bash Scripting Guide

Ich kann allen Linuxern und sonstigen Konsolenheinies (Konsolenheini wurde ich übrigens früher immer während meines Infostudiums von einem Maschinenbau-Hiwikollegen am Fraunhofer Institut genannt) die die Bash verwenden die Advanced Bash Scripting Guide empfehlen! Dieses über 800 seiten großes Dokument bietet selbst noch erfahrenen Bashbenutzern einiges Neues. Man kann sich die PDF auch von meinem pub-FTP herunterladen. Nun bin ich mir wirklich nicht mehr sicher, ob man wirklich noch eine ZSH benötigt. Die ZSH scheint noch mehr Features als die Bash zu besitzen, aber wenn man nichteinmal alle Features der Bash kennt.... Bleibt wohl Geschmackssache :)

Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen ein paar nette Features hier bloggen werde.

PS: Mein Bruder empfahl mir, mal ein paar OpenBooks hier vorzustellen, die ich heimlich in meiner E-Library verlinkt habe.

Programming in Haskell

Um meine Haskellkenntnisse wieder aufzufrischen (in den letzten 3 Monaten habe ich dort relativ wenig gemacht aufgrund anderer Dinge) habe ich mir das Buch Programming in Haskell von Graham Hutton gegönnt.

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Es dient Prima als Nachschlagewerk. Wer allerdings keine Lust auf trockenes Lesen hat, der kann sich den darauf basierenden Video-Lectures zuwenden.

Buchtipp: Time Management for System Administrators

811-1.jpgIch hab seit Kurzem das Buch Time Management for System Administrators (es gibt hierfür auch eine Version in Deutsch) durch.

Als hauptberuflicher Linux Systemadministrator entspreche ich exakt der Zielgruppe dieses Buches. Das Buch ist verständlich geschrieben und läßt sich flüssig lesen. Außerdem schläft man beim Lesen dieses Buches nicht ein, da es auch viel Humor (aus dem Lifestyle eines Sysadmins) mitbringt (Hier wird beispielsweise die CPU eines Computers und der L1 und L2 Cache zum Vergleich mit dem menschlichen Gehirn herangezogen. Sich auf etwas zu konzentrieren bedeutet nämlich etwas im CPU Cache zu haben. CPU-Power sollte man sich im Gehirn zudem sinnvoll einteilen. So sollte man in der Tageszeit, wo man sich am besten konzentrieren kann, die schwierigen Aufgaben lösen und nicht triviale Tickets bearbeiten und zu langweiligen Meetings gehen und die CPU idlen lassen :-).

Die dort beschriebenen Methoden lassen sich fast alle in meinen Alltag einbringen. Mich hat das Buch ein gutes Stück weitergebracht. Hier die offizielle Zusammenfassung des Buches:

"Time is a precious commodity, especially if you're a system administrator. No other job pulls people in so many directions at once. Users interrupt you constantly with requests, preventing you from getting anything done. Your managers want you to get long-term projects done but flood you with requests for quick-fixes that prevent you from ever getting to those long-term projects. But the pressure is on you to produce and it only increases with time. What do you do? The answer is time management. And not just any time management theory--you want Time Management for System Administrators, to be exact. With keen insights into the challenges you face as a sys admin, bestselling author Thomas Limoncelli has put together a collection of tips and techniques that will help you cultivate the time management skills you need to flourish as a system administrator. Time Management for System Administrators understands that an Sys Admin often has competing goals: the concurrent responsibilities of working on large projects and taking care of a user's needs. That's why it focuses on strategies that help you work through daily tasks, yet still allow you to handle critical situations that inevitably arise. Among other skills, you'll learn how to: * Manage interruptions * Eliminate timewasters * Keep an effective calendar * Develop routines for things that occur regularly * Use your brain only for what you're currently working on * Prioritize based on customer expectations * Document and automate processes for faster execution What's more, the book doesn't confine itself to just the work environment, either. It also offers tips on how to apply these time management tools to your social life. It's the first step to a more productive, happier you."

Buch-Review: Funktionale Programmierung

Thumbnail image for 41QUtMNiIqL.jpgMittlerweile hab ich das Buch Funktionale Programmierung.: Sprachdesign und Programmiertechnik durch. Hier erstmal ein Quote von wlt158 @ Amazon:

Das Buch ist ordentlich geschrieben, aber die Thematik ist für Einsame, denn, auch wenn es wirklich spannend und zukunftssicher ist, man geht einen akademischen Weg, einen Einsiedlerweg, oder für Optimisten: einen Königsweg, denn die deklarative Programmiung, wozu die funktionale Programmiung ja gehört, ist einfach die Zukunft - da gibts kein Wenn und Aber. Doch man wird sich über dieses spannende Thema in keinem Zug und keinem Bus mit keinem einzigen Nichtspezialisiten unterhalten können, denn das, was da drin steht, blicken 99% der Menschen um einen rum definitv nicht. Geschweige denn der oder die Lebenspartner/in. Ausnahme: Man arbeitet in einer Spezialabteilung für funktionale Programmierung. Ihr mutigen Pioniere! Mein Kompliment für das Buch.

Ich bin NICHT der Meinung, dass deklarative Programmierung die Zukunft ALLEINE sein wird. Imperative Sprachen werden in der Zukunft auch weiterhin die Oberhand behalten. Allerdings werden imperative Sprachen von deklarativen Sprachen immer mehr beeinflusst werden. Fast alle modernen imperativen Programmierprachen haben bereits jetzt einen gesunden Anteil funktionaler (deklarativer) Sprachelemente enthalten. Z.B. gibt es in C++0x sowie C# bereits Lambda-Funktionen.

Die Zukunft wird vermutlich in den General Purpose Misch-Sprachen und in den Domain-Specific Sprachen liegen. Rein-Funktionale Sprachen, wie Haskell, werden immer ein Nischendasein leben. Allerdings wirds immer eine Daseinsberechtigung geben, da alleine der Community-Kreis groß genug sein wird.

Letztendlich kann ich Jedem, der sich für funktionale Programmierung etwas tiefer auseinadersetzen möchte, dieses Buch empfehlen.

Als nächstes steht bei mir nun "Programming in Prolog" an :)

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